Taubnessel im Kinderwunschtee

11. Mai 2012

© Ange­li­ka Wol­ter / pixelio.de

Aus­se­hen und Vor­kom­men

Die wei­ße Taub­nes­sel  ist vor­nehm­lich in ganz Euro­pa und Tei­len Asi­ens zu fin­den. Sie wächst an Weg­rän­dern, Hecken­nä­he oder auch im hei­mi­schen Gar­ten. Auf­grund der frap­pie­ren­den Ähn­lich­keit zur Brenn­nes­sel hat sie den Bei­na­men „nes­sel“ erhal­ten. Unkun­di­ge mer­ken spä­tes­tens beim Berüh­ren der Pflan­ze, ob es sich um eine Brenn­nes­sel oder Taub­nes­sel han­delt, da Zwei­ter kei­ner­lei Brenn­haa­re hat. Die Blü­te­zeit des bis zu einen drei­vier­tel Meter hohen Kraut liegt in den Früh­ling- und Som­mer­mo­na­ten April – Sep­tem­ber.

Wir­kungs­wei­se

Das Kraut wird vor­nehm­lich zur Regu­lie­rung des Weiß­flus­ses bei Frau­en ange­wandt. Hier­bei soll­te aber vor­her mit dem Frau­en­arzt geklärt sein, ob die­ser nicht durch Krank­hei­ten oder Pil­ze ver­ur­sacht wor­den ist.  Des Wei­te­ren kann die wei­ße Taub­nes­sel bei Unter­leib­schmer­zen (Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den), zur Anre­gung des Herz-Kreis­lauf­sys­tems, zur Ver­bes­se­rung der Blut­zir­ku­la­ti­on oder aber auch als schleim­lö­sen­des Hus­ten­mit­tel ver­wen­det wer­den. Eine medi­zi­ni­sche Wir­kung konn­te nur den Blü­ten­blät­tern zuge­schrie­ben wer­den. Aber die Blät­ter und Wur­zeln kön­nen in der hei­mi­schen Küche noch als Salat oder Gemü­se ver­wen­det wer­den.

Neben­wir­kun­gen

Es sind kei­ne Neben- oder Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Medi­ka­men­ten bekannt.

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