Storchschnabelkraut im Kinderwunschtee

11. Mai 2012

© Lui­se / pixelio.de

Aus­se­hen und Vor­kom­men

Die Namens­ge­bung ver­dankt das Gewächs sei­nen Frucht­kno­ten, die wie lan­ge, spit­ze Schnä­bel aus­se­hen. Der Storch­schna­bel  gehört zur Fami­lie der Gera­ni­en, hat aller­dings einen ziem­lich her­ben Duft an sich, wes­we­gen er auch oft „stin­ken­der Storch­schna­bel“ genannt wird. Die Pflan­ze ist in ganz Euro­pa und Asi­en behei­ma­tet und ganz nor­mal auf Wie­sen, Wei­den und Ack­er­rai­nen zu fin­den. Auf nähr­stoff­rei­chen Böden brei­tet sich das Kraut dann häu­fig unkraut­ar­tig aus. Wäh­rend der Blü­te­zeit zwi­schen Mai und August trägt die etwa einen hal­ben Meter gro­ße Pflan­ze rote-vio­let­te  Blü­ten.

Wir­kungs­wei­se

Dem Storch­schna­bel wird eine beson­ders frucht­bar­keits­för­dern­de Wir­kung nach­ge­sagt, wes­halb es in der Natur­heil­kun­de auch ger­ne „Kin­der­ma­cher“ genannt wurde/wird. Dies liegt vor allem an den beinhal­te­ten Gerb­stof­fen, die einen östro­gen­ar­ti­gen posi­ti­ven Ein­fluss haben. Dar­über hin­aus sol­len die äthe­ri­schen Öle einen ent­zün­dungs­hem­men­den und anti­sep­ti­schen Effekt haben.  Wei­te­re Ver­wen­dungs­zwe­cke sind daher z. B. auch gegen Zahn­schmer­zen und als Tink­tur gegen Aus­schlä­ge wie Akne oder Her­pes.

Neben­wir­kun­gen

Es sind kei­ne Neben- oder Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Medi­ka­men­ten bekannt

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