Steinkleekraut im Kinderwunschtee

11. Mai 2012

© Achim Luecke­meyer / pixelio.de

Aus­se­hen und Vorkommen

Den Stein­klee, oder auch Honig­klee genannt, fin­det man vor­wie­gend in Europa. Dort wächst die Pflanze an Weg­rän­dern, in Stein­brü­chen, in Ufer­nähe und Schutt­plät­zen. Zwi­schen Juni und Sep­tem­ber ist die Blü­te­zeit des Krauts. Es gibt viele ver­schie­dene Stein­klee­ar­ten, aber der für die Volks­heil­kunde wert­vollste ist aller­dings der sog. gelbe Stein­klee. Diese – im güns­tigs­ten Fall – bis zu 2 Meter hohe Sorte erkennt man an den gel­ben Blütenkronen.

Wir­kungs­weise

Stein­klee­kraut setzt man vor­nehm­lich bei venö­sen Beschwer­den als Venen­to­ni­kum ein, kann aber auch äußer­lich gegen Prel­lun­gen, Blut­er­güs­sen oder Ver­stau­chun­gen ange­wen­det wer­den. Die Pflanze wird gerne als Tee zube­rei­tet, fin­det aber auch in der Küche zum Ver­fei­nern von Sala­ten, Fleisch­spei­sen oder auch Käse und Quark eine Verwendung.

Durch das bei der Trock­nung aus­tre­tende Cuma­rin ent­wi­ckelt der Stein­klee den Duft nach getrock­ne­ten Heu oder Wald­meis­ter. Auf­grund des Geruchs wurde/wird die Pflanze daher auch zur Ver­trei­bung  von Mot­ten benutzt.

Neben­wir­kun­gen

Bei einem über­mä­ßi­gen Genuss von Stein­klee­kraut kann es auf­grund der erhöh­ten Cuma­rin­menge unter ande­rem zu Kopf­schmer­zen und Schwin­del­ge­füh­len kom­men. Bei einer noch höhe­ren Dosis kön­nen sogar Läh­mungs­er­schei­nun­gen oder Atem­still­stand auf­tre­ten! Auf eine zeit­glei­che Ein­nahme mit Aspi­rin oder ande­ren blut­ver­dün­nen­den Medi­ka­men­ten sollte man verzichten.

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