Schafgarbe im Kinderwunschtee

11. Mai 2012

© Ines Peters / pixelio.de

Aus­se­hen und Vor­kom­men

Die Schaf­gar­be ist in euro­päi­schen Län­dern — vor allem im Süd- und Mit­tel­eu­ro­pa — anzu­tref­fen. Man fin­det sie auf Wie­sen, Acker- und Weg­rän­dern. Die Blü­te­zeit­auf­ga­be ist in der Regel im spä­ten Früh­ling bzw. Som­mer anzu­sie­deln. Erken­nen kann man die bis zu knapp einem Meter gro­ße Pflan­ze an den feder­ar­ti­gen Blät­tern sowie an den zahl­rei­chen Blü­ten­köp­fen mit den dazu­ge­hö­ri­gen wei­ßen bis leicht rosa gefärb­te Blü­ten­blät­tern.

Wir­kungs­wei­se

Die Schaf­gar­be ist ähn­lich wie das Johan­nis­kraut eine sehr bewähr­te und belieb­te Arznei­pflan­ze in der Volks­heil­kun­de. Als Haupt­an­wen­dungs­ge­biet kommt Sie bei Appe­tit­lo­sig­keit und bei Krämp­fen im Magen-Darm­be­reich (mit­tels Sitz­bä­der) zum Ein­satz. Des Wei­te­ren kann sie auch gegen Erkäl­tun­gen,  Fie­ber, Haut­in­fek­tio­nen und ver­schie­de­nen Frau­en­lei­den wie Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, Eier­stock­ent­zün­dun­gen, Aus­fluss  usw. ver­wen­det wer­den. Das Kraut kann als Tee,  als Sup­pen­zu­satz oder auch als Gewürz in Sala­ten benutzt wer­den.

Neben­wir­kun­gen

Wie auch beim Johan­nis­kraut ist hier eine Über­do­sie­rung zu ver­mei­den. Auch die Schaf­gar­be kann bei eini­gen Men­schen zu einer Foto­sen­si­bi­li­sie­rung sprich Über­emp­find­lich­keit gegen Licht füh­ren. Bei einer All­er­gie gegen die­se Pflan­zen­art kön­nen Haut­rö­tun­gen die Fol­ge sein.

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