Johanniskraut im Kinderwunschtee

11. Mai 2012

© Maria Lanz­nas­ter / pixelio.de

Aus­se­hen und Vor­kom­men

Das Johan­nis­kraut gehört zu den bekann­tes­ten Kräu­tern in der Schul­me­di­zin. Es  ist in Euro­pa und in Asi­en behei­ma­tet und fin­det sich vor­nehm­lich an Weg­rän­dern, in Busch­nä­he und in lich­ten Wäl­dern. Vor allem zur Zeit der Som­mer­son­nen­wen­de (Ende Juni) hat das Kraut sei­ne Blü­te­zeit und man kann sei­ne leuch­tend gel­ben Blü­ten­blät­ter  auf den 0,5 m bis 1 m hohen Stän­geln schon von wei­tem sehen.

Wir­kungs­wei­se

Als Haupt­ver­wen­dungs­zweck wird das Johan­nis­kraut  vor allem gegen Depres­sio­nen bzw. gene­rell als  Stim­mung auf­hel­len­de Pflan­ze genutzt. Dar­über hin­aus soll es auch bei Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den hel­fen und wirkt zyklus­re­gu­lie­rend bzw. gebär­mut­ter­sti­mu­lie­rend. Äußer­lich kann es als Öl u. a. bei Blut­ergüs­sen, Ver­ren­kun­gen und Rheu­ma auf die ent­spre­chen­den Stel­len zur Lin­de­rung auf­ge­tra­gen wer­den. Die Ein­nah­me von Johan­nis­kraut kann zusätz­lich auch noch das Immun­sys­tem stär­ken und dadurch resis­ten­ter gegen Viren­be­fall machen.

Neben­wir­kun­gen

Wie bereits erwähnt, soll­te man natür­lich die Ein­nah­me jeg­li­cher — auch pflanz­li­cher — Mit­tel mit sei­nem Arzt abstim­men und bespre­chen. Bei der Ver­wen­dung  von Johan­nis­kraut kann es zu Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Medi­ka­men­ten kom­men, so dass deren Wirk­sam­keit gemin­dert oder gar neu­tra­li­siert wer­den kann. Regel­mä­ßi­ge Ein­nah­me kann zu einer so genann­ten Foto­sen­si­bi­li­sie­rung füh­ren, wodurch man eine erhöh­te Emp­find­lich­keit gegen­über Son­nen­licht ent­wi­ckelt. Daher soll­ten vor allem hell­häu­ti­ge Men­schen wäh­rend der Ein­nah­me­zeit Sola­ri­en oder aus­gie­bi­ge Son­nen­bä­der mei­den und bei einem län­ge­ren Urlaubs­auf­ent­halt im son­ni­ge­ren Aus­land dann ganz abset­zen.

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