Frauenmantel im Kinderwunschtee

28. März 2012

© Jut­ta Röwer / pixelio.de

Aus­se­hen und Vor­kom­men

Der Frau­en­man­tel gehört zur Gat­tung der Rosen­ge­wäch­se und fin­det man in Euro­pa, Asi­en und Nord­ame­ri­ka. Er wächst vor­nehm­lich auf Wie­sen, in Busch­nä­he und in lich­ten Wäl­dern. Die Namens­ge­bung hat das Kraut durch die gel­app­ten und gezahn­ten Blät­ter, die so gewach­sen sind, dass sie an einen gefal­te­ten Frau­en­man­tel erin­nern. Die Blü­te­zeit die­ser unschein­ba­ren Pflan­ze liegt zwi­schen April und Sep­tem­ber.

Wir­kungs­wei­se

Dem Frau­en­man­tel­kraut wird in der Schul­me­di­zin nur gegen leich­ten Durch­fall eine hei­len­de Wir­kung zuge­stan­den wer­den. Iin der Volks­heil­kun­de aller­dings gilt sie als All­round-Heil­pflan­ze für Frau­en. Angeb­lich gibt es kaum ein Frau­en­lei­den, was nicht damit behan­delt wer­den könn­te. Dar­un­ter fal­len PMS, Wech­sel­jah­res­be­schwer­den, Kopf­schmer­zen, Östro­gen­do­mi­nanz usw. Spe­zi­ell im  Kin­der­wunsch Tee soll der Frau­en­man­tel einer etwai­igen Gelb­kör­per­schwä­che ent­ge­gen­wir­ken. Die Gelb­kör­per sind rest­li­che Zel­len eines geplatz­ten Fol­li­kels und  pro­du­zie­ren in der zwei­ten Hälf­te des Monats­zy­klus­ses wich­ti­ge Hor­mo­ne, wel­che für eine Auf­recht­erhal­tung der Schwan­ger­schaft sor­gen, sofern auch eine Eizel­le befruch­tet wur­de. Liegt eine Gelb­kör­per­schwä­che vor, erschwert sich eine Schwan­ger­schaft bzw. es kommt zu ver­mehr­ten sehr frü­hen Fehl­ge­bur­ten. Neben dem Tee eig­nen sich die Blät­ter auch als Bestand­tei­le für einen Salat oder als Sup­pen­ge­mü­se.

Neben­wir­kun­gen

Es sind kei­ne Neben- oder Wech­sel­wir­kun­gen mit ande­ren Medi­ka­men­ten bekannt.

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: