Diagnose: PCO-Syndrom

13. Mai 2013

Kurz vor­weg in eige­ner Sache: Eigent­lich war ja die­se Sei­te nur als Info­por­tal rund um den Kin­der­wunsch­tee gedacht und es soll­ten auch nur Erfah­run­gen im Bezug auf die­ses Pro­dukt berich­tet wer­den. Aller­dings hat es sich in den letz­ten Mona­ten auch wei­ter­ent­wi­ckelt, indem ich — teil­wei­se doch recht pri­va­te — Details über unser „Pro­jekt Nach­wuchs“ geschrie­ben habe. Nicht zu letzt ist es den treu­en Lesern zu ver­dan­ken, die die­ser Blog nun schon mitt­ler­wei­le hat. Es fin­den zwar die meis­ten Besu­cher über die Goog­le­su­che wegen Infos über den Kin­der­wunsch­tee auf die­se Sei­te, aller­dings inter­es­sie­ren sich auch eini­ge dar­über hin­aus für unse­re per­sön­li­che Ent­wick­lung. Vor allem das Feed­back per Mail hat es nicht nur mei­ner Frau beson­ders ange­tan! Es ist schön zu sehen, das vie­le ande­re Frau­en mit­füh­len und dies dann auch schrift­lich zum Aus­druck brin­gen. Dafür möch­ten wir uns bedan­ken! Bit­te nutzt auch wei­ter­hin rege das Kon­takt­for­um­lar oder auch direkt an info@kinderwunsch-tee.info.

So, nun zum eigent­li­chen The­ma! 🙂 Wie ja im letz­ten Bericht geschrie­ben, war ich mit mei­ner Frau beim Frau­en­arzt. Das war für mich eine Erfah­rung der beson­de­ren Art.… Sie muss­te dann kur­ze Zeit wie­der vor­stel­lig wer­den, um die Ergeb­nis­se der Blut­wer­te zu bere­den. Naja, jeden­falls wur­de bei ihr nun das PCO Syn­drom fest­ge­stellt. Vie­le von euch wer­den davon zumin­dest schon ein­mal gehört haben, ich kann­te es jedoch auch höchs­tens vom Hören­sa­gen. Daher muss­te ich mich erst ein­mal genau­er infor­mie­ren, was das eigent­lich bedeu­tet.

Das poly­zys­ti­sche Ova­ri­en Syn­drom beschreibt ein Krank­heits­bild, was soviel bedeu­tet, wie zu vie­le Zys­ten an den Eier­stö­cken. Es sind kei­ne Zys­ten im her­kömm­li­chen Sinn, son­dern viel­mehr klei­ne Bläs­chen, die per Ultra­schall­bild in der Regel gut erkenn­bar sind. So war es auch bei uns der Fall! Durch einen erhöh­ten Anteil an männ­li­chen Hor­mo­nen wird das Her­an­rei­fen des Fol­li­kels ver­hin­dert. U. a. kann auch Über­ge­wicht zu die­sem Syn­drom füh­ren. Da ich kein Arzt bin und es daher nicht annä­hernd so gut beschrei­ben kann, wie das Inter­net, ver­wei­se ich nun lie­ber mal z. B. auf Wiki­pe­dia.
Als Kon­se­quenz ergibt sich daher eine Ver­zö­ge­rung oder gar das kom­plet­te Aus­blei­ben der Monats­blu­tung. Soweit ich gele­sen habe ist die­se Stö­rung sel­ten voll­stän­dig weg zu bekom­men.

Letzt­end­lich wur­de ihr der Befund mit­ge­ge­ben und sie sol­le extra noch­mals zu einem Endo­kri­no­lo­gen, also einen Spe­zia­lis­ten für Hor­mon­stö­run­gen. Aller­dings stand ja auf dem Befund bereits die Dia­gno­se und sogar die Behand­lungs­emp­feh­lung des Labors, das die Blut­wer­te unter­sucht hat­te. Da uns der Frau­en­arzt bei der Unter­su­chung eh schon recht unsym­pa­thisch rüber kam und mei­ne Frau auch noch bei dem Gespräch mehr oder weni­ger im Regen ste­hen lies, haben wir den Ter­min für den Spe­zia­lis­ten nun erst­mal wie­der gecan­celt.

Das kurio­ses­te an der gan­zen Sache war dann, als vor gut zwei Wochen wie­der die Regel­blu­tung bei mei­ner Frau ein­setz­te. Momen­tan sind wie etwas rat­los. Wir haben uns nun eine Diät ver­ord­net und hof­fen dann, dass sich bei mei­ner Frau der Hor­mon­haus­halt von allei­ne wie­der etwas nor­ma­li­siert. In ca. einem hal­ben Jahr wer­den wir dann noch­mal einen ande­ren Frau­en­arzt auf­su­chen — so der bis­he­ri­ge Plan. Alter­na­tiv müss­te sie wahr­schein­lich wie­der die Pil­le neh­men, damit die­se ihre Hor­mo­ne wie­der auf die Rei­he bringt.

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